Das Bundesministetium für Inneres zeichnet generell für die Kriegs- und Opfergräberfürsorge seitens des Bundes verantwortlich. Dazu führte Innenminister Gerhard Karner u.a. aus: „Erinnerung ist Verantwortung und zugleich ein zentraler Auftrag zur ständigen Weiterentwicklung der Gedenk- und Mahnkultur in Österreich.“
Mit einer aktiven Gedenk- und Erinnerungsarbeit leistet das Österreichische Schwarze Kreuz – Kriegsgräberfürsorge einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Pflege der Kriegsgräberanlagen. Diese Beschäftigung trägt so für Demokratie, Menschenwürde und das Bewusstsein kommender Generationen im Rahmen einer aktiven Friedensarbeit bei.
Die Instandsetzung und Pflege von mehr als 1.000 Kriegsgräberanlagen in Österreich mit Soldaten aller Nationen, Bombenopfer, Flüchtlingen und KZ-Opfern und die Obsorge der Gräber von österreichischen Soldaten im Ausland, liegt in der Verantwortung des ÖSK.
Dies verlangt nicht nur ein Engagement unserer freiwilligen Helferinnen und Helfer, sondern auch einen hohen Aufwand von finanziellen Mitteln. Diese werden zum Großteil bei den Sammlungen auf Friedhöfen zu Allerheiligen durch freiwillige Sammler aus den Bereichen ÖKB, Bundesheer, Vereine, Schüler u.a. erbracht. Zusätzliche Förderungen gibt es von Seiten des Bundes, der Länder und der Gemeinden.
In diesem Zusammenhang ist es uns ein besonderes Anliegen, den zahlreichen freiwilligen Sammlern, den Obfrauen u. Obmännern, den Bürgermeisterinnen u. Bürgermeistern, den Gemeindebediensteten, den Bundesheerangehörigen, den Mitgliedern des Kameradschaftsbundes und der Bürgergarden, dem Kriegsopferverband, dem Seniorenbund, den Pfarren, den Mitgliedern der Feuerwehren sowie den Musikkapellen, den Traditionsverbänden, den Schülerinnen und Schülern und den Spendern, die diese Arbeit für den Frieden ermöglichen, Dank auszusprechen.
Sie ALLE arbeiten für eine Völkerverständigung und Erinnerung an die Opfer von Gewalt, Terror, Angst und Verfolgung – unabhängig der Nationalität und der Religionszugehörigkeit.