Russische Föderation gedenkt der gefallenen Soldaten

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Tag des Vaterlandsverteidigers in Wien

WIEN, 21. Februar 2020: Diplomaten, ausländische Militärs und Angehörige der russischen Vertretungen in Wien gedachten im Rahmen eines Festaktes ihrer gefallenen Soldaten am Tag des Vaterlandsverteidigers.

Der Feiertag wurde 1922 durch W.I. Lenin mittels Befehl Nr. 95 als “Tag der Roten Armee” eingeführt und hieß bis 1991 „Tag der Sowjetischen Armee und Seestreitkräfte“. In der UdSSR war dies einer der wichtigsten Feiertage, der mit einer großen Militärparade begangen wurde und an die Anfänge der Roten Armee erinnerte: Am 23. Februar 1918 wurden in Moskau und Petrograd (Sankt Petersburg) erstmals in größerem Umfang Soldaten rekrutiert und im Kampf gegen das Deutsche Reich bei Pskow und Narwa eingesetzt. In Wien luden zu diesem Anlass die Ständigen Vertreter der Russischen Föderation bei den Internationalen Organisationen und bei der OSZE, an der Spitze der Botschafter der GUS-Staaten Dmitrii Liubinskii und der russische Verteidigungsattaché zu Kranzniederlegungen an den Gräbern der Soldaten der Roten Armee in Wien am Zentralfriedhof und beim Heldendenkmal am Schwarzenbergplatz ein.

Auch eine Delegation des Österreichischen Schwarzen Kreuzes nahm an diesem Gedenkakt teil und erinnerte jeweils mit einem Kranz an die Opfer der Kriege! 

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Die Botschafter der GUS-Staaten und der russische Verteidigungsattaché beim Heldendenkmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz
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Am Wiener Zentralfriedhof wurden Blumen niedergelegt.