Traditionstag und Anton Lehár-Gedenken in Pinkafeld

Erstellt von LGF Wolfgang Wildberger |

Im Gedenken an den erfolgreichen Einsatz des ehemaligen k.u.k. Infanterieregiments Nr.83 im Ersten Weltkrieg bei Batkov in Galizien – heute Ukraine - lud das Österreichische Schwarze Kreuz am 9. Juli 2021 zu einer Gedenkzeremonie beim Denkmal für dieses Regiment in die ehemalige Turba-Kaserne Pinkafeld ein. Viele Südburgenländer dienten zusammen mit ungarischen Soldaten aus dem Komitat Vas-Steinamanger in diesem Truppenkörper. Darüber hinaus wurde auch an den 145.Geburtstag von Maria-Theresien-Ritter Generalmajor Anton Lehár gedacht, dem Bruder des berühmten Komponisten und ehemaligen Kommandanten des k.u.k. Infanterieregiments Nr.106. Das Denkmal vor dem ehemaligen Stabsgebäude des Jägerbataillons 19 erinnert genau an den opfervollen Einsatz der beiden südburgenländisch-westungarischen Regimenter an der Piave 1918.

Nach dem Abspielen der Hymnen Österreichs und Ungarns durch zwei junge ungarische Trompeter begrüßte Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes Burgenland, Oberst i. R. Wolfgang Wildberger die Teilnehmer aus Ungarn und dem Burgenland. Danach folgten Grußbotschaften durch den St. Georgs-Ritter András Fülöp als Vertreter der ungarischen Delegation und durch den Kommandanten des Jägerbataillons 19 aus Güssing, Oberst des Generalstabsdienstes Mag. Markus Höfler, weiters durch den Präsidenten des Österreichischen Kameradschaftsbundes, Landesverband Burgenland, Oberst Diplomingenieur Ernst Feldner sowie durch den Bürgermeister der Stadt Pinkafeld und Dritten Landtagspräsidenten Kurt Maczek. Nach dem 83er-Regimentmarsch folgte die Gedenkrede, in der Oberst Wildberger einerseits auf die Waffentat des k.u.k.Infanterieregiments Nr.83 „Freiherr von Schikovsky“ sowie auf die Soldatenlaufbahn des nachmaligen Generalmajors und Barons Anton Lehár einging. Nach besinnlichen Worten des Militärgeistlichen Militär-Oberpfarrer Mag. Wilfried Schey erfolgten die Kranzniederlegungen beim Denkmal im Gedenken an die gefallenen Soldaten, begleitet von der Melodie des Liedes „Der gute Kamerad“.

Im Anschluss lud die Familie Pöll, die sich als nunmehrige Eigentümer eines Teils des Turba-Kasernenareals in vorbildlicher Weise um das Denkmal kümmert, die Teilnehmer zu einem Imbiss ein, bei dem gemäß dem Motto des ÖSK „Arbeit für den Frieden“ Freundschaften über Grenzen hinweg vertieft werden konnten.

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Aufstellung beim Denkmal in der ehemaligen Turba-Kaserne Pinkafeld
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Rede des ungarischen Delegationsleiters, St. Georgs-Ritter András Fülöp, Fülöp András, Dolmetscher Ladislaus Kelemen aus Unterwart, LGF Wildberger, Obst a.D. HR Luisser, Alt-Vizebürgermeister (v. li.)
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Uniformen beim Denkmal – k.u. Honvedregiment Nr.20, k.u.k Husarenregiment Nr.11, Ungarische Armee, Österreichisches Bundesheer (v. li.)
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Freiherr Anton Lehár als Oberst der k.u.k.Armee
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Die ungarische Delegation
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Die österreichische Delegation – Österr. Kameradschaftsbund, Vereinigung Österr. Peacekeeper, Bürgermeister und 3. Landtagspräsident Kurt Maczek mit Vizebürgermeister und Alt-Vizebürgermeister
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Militär-Oberpfarrer Mag. Wilfried Schey spricht geistliche Worte
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Kranzniederlegung – Kommandant JgB19 ObstdG Mag. Markus Höfler, LGF Wildberger
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Vor dem Denkmal – St. Georgs-Ritter András Fülöp, LGF Wolfgang Wildberger, Kdt JgB19 ObstdG Mag. Markus Höfler, Präsident ÖKB Burgenland ObstdhmtD Prof. Dipl.-Ing. Ernst Feldner (v. li.)
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Gruppenbild als Abschluss einer würdigen Gedenkveranstaltung