Pöllauer Schüler leisten Jugendarbeit für den Frieden

Erstellt von Josef Gabrilel |

An der Westseite des Pöllauer Friedhofs befindet sich eine Parzelle von 21 Kriegsgräbern, welche sich mit einfachen Holzkreuzen von anderen Gräbern unterscheiden. Dies sind die letzten Ruhestätten von Soldaten der ehemaligen Ersten Deutschen Panzerdivision, die bei Abwehrkämpfen gegen die russische Rote Armee im Raume Kreuzwirt-Masenberg gefallen sind. Sie wurden in den letzten Kriegstagen, genauer von 3. April bis 7. Mai 1945 von Granatsplittern getötet. Diese Kriegsgräber sind Mahner der Zeitgeschichte.

In den Tagen um Allerheiligen gedachten das österreichische Schwarze Kreuz an Orten mit Mahnmälern und Gedenkstätten den Gefallenen und Vermissten der Kriege. In Zusammenarbeit mit dem ÖSK werden in Pöllau die 21 Kriegsgräber schon fast seit drei Jahrzehnten hindurch von ÖKB-Ehrenobmann Josef Gabriel gepflegt und betreut. Besonders zu Allerheiligen, werden die schlichten Holzkreuze der bestatteten Soldaten mit kleinen Kränzen geschmückt. In Vorbereitung von Josef Gabriel, den Schülern der Mittelschule Pöllau, im Einvernehmen mit Direktor Gernot Krausler und unter Anleitung von Fachlehrerin Elisabeth Graf wird der Schmuck hergestellt. Von Ehrenobmann Gabriel, werden sie an die jeweiligen Kreuze aufgelegt. Das ist Jugendarbeit für den Frieden.

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Gruppenbild nach dem Aufhängen der Kränze mit den Schülern und ÖKB-Ehrenobmann Josef Gabriel
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Eines der geschmückten Soldatengräber