Österreichs Botschafterin in Bulgarien zu Besuch beim ÖSK

Erstellt von GS Alexander Barthou |

Jugendarbeit im Fokus der Besprechung

Mag. Andrea Ikic-Böhm, dzt. Gesandte und Abteilungsleiterin im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) – mit dem Aufgabenbereich strukturelle Angelegenheiten und Personaldienstleistungen – war im Generalsekretariat des ÖSK zu Besuch. Die Genannte wird ab September 2022 als Botschafterin in Bulgariens Hauptstadt Sofia die Interessen Österreichs vertreten. Im Mittelpunkt ihres Besuchsinteresses stand die Gedenkpflege an die österreichischen Kriegstoten aus der Zeit der Weltkriege. In Bulgarien befinden sich vier Kriegsgräber-Friedhöfe, in Plewen, Russe, Sandanski und Sofia, die vom ÖSK mitbetreut werden. Frau Botschafterin gab vorweg die Erklärung ab, bei den Gedenkveranstaltungen vor Ort jeweils persönlich anwesend sein zu wollen und dabei auch einen Kranz niederzulegen.
Weiters fand auch die Information und Jugendarbeit einen breiten Gesprächsraum. Hierzu erzählte sie von ihrem Einsatz als Botschafterin in Griechenland und Kroatien, wo es ihr gelang, in Zagreb ein bilinguales Ferien-Projekt mit Schülerinnen und Schülern des 18. Gymnasiums im Kroatischen Staatsarchiv in Zagreb zum Gedenkjahr „100 Jahre 1. Weltkrieg“ in die Wege zu leiten.
Ein Projekt mit ähnlichem Inhalt zum Thema „Opfergedenken noch zeitgemäß?“ wurde vom ÖSK mit den Gymnasien in Klosterneuburg und Mattersburg inszeniert, wobei nach Theorie auch der messbare Erfolg im Heeresgeschichtlichen Museum und am Zentralfriedhof in Wien die internationalen Besucher zum merkbaren Nachdenken und Betroffenheit angeregt haben.
Beide Veranstaltungen wurden beim Besuch ausgiebig diskutiert, mit dem Ergebnis, dass der Sinn und Zweck eines Opfergedenkens an damals, besonders auf diese Art an die Jugend herangetragen werden soll.

Das ÖSK wünscht der neuen Botschafterin in Bulgarien ALLES GUTE!

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Botschafterin Mag. Andrea Ikic-Böhm im ÖSK-Generalsekretariat mit Generalsekretär Oberst i. R. Alexander Barthou