Am Sonntag, dem 9. November 2025 trafen einander wie alle Jahre die Blaulichtorganisationen am Landesehrenmal beim Übergang über den Geschriebenstein, dem höchsten Berg des Burgenlandes, um der Gefallenen der beiden Weltkriege und der Landnahme 1921 sowie der im Dienste der Allgemeinheit zu Tode gekommenen Angehörigen zu gedenken. Die musikalische Umrahmung kam in bewährter Weise vom Musikverein Rechnitz.

Nach dem Einmarsch des Fahnenblocks und der Kameradschaftsverbände meldete ÖKB-Vizepräsident/Nord Anton Lorenzer an den Präsidenten des ÖKB-Landesverbandes Burgenland Oberst DI Ernst Feldner. Vizepräsident/Süd Helmut Huber führte die Begrüßung der Ehrengäste, der teilnehmenden Organisationen und der Ortsverbände des ÖKB aus vier Landesverbänden durch. Danach folgten Grußbotschaften des Bürgermeisters von Rechnitz, Martin Kramelhofer, des in Vertretung des Landeshauptmanns Doskozil erschienenen Landtagsabgeordneten Christian Drobits und des ehemaligen 2.Landtagspräsidenten Rudolf Strommer. Die Festrede hielt Präsident Ernst Feldner.

Nach dem geistlichen Teil durch den evangelischen Polizeigeistlichen Otto Mesmer folgten die Kranzniederlegungen durch die Vertreter der einzelnen Organisationen sowie der ungarischen Delegation bei ihren jeweiligen Gedenksäulen, für das ÖSK durch LGF Wolfgang Wildberger.

Präsident Feldner benutzte den würdigen Rahmen, um Auszeichnungen an Kapellmeister und Obmann des Musikvereins Rechnitz zu verleihen und erst recht eine solche, nämlich das Große Bundesehrenzeichen in Gold an den ehemaligen 2. Landtagspräsidenten Rudolf Strommer, seines Zeichens auch Hauptmann a.D.

Nach der Schlussmeldung und dem Ausmarsch der Kameradschaften folgte ein gemütliches Zusammensein im ehemaligen Rasthaus am Geschriebenstein.
LGF Wolfgang Wildberger