Anfang Oktober reiste das bewährte Arbeitsteam unter Leitung von Landesgeschäftsführer Wolfgang Wildberger wiederum nach Mostar in Bosnien-Herzegowina, um die 2019 begonnenen Arbeiten zur Wiederherstellung des österreichisch-ungarischen Soldatenfriedhofs fortzusetzen. Ziel ist es, diese historische Stätte in Zusammenarbeit mit der Stadt Mostar einmal der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um den Bürgern und vornehmlich der Jugend dieses Zeugnis der gemeinsamen Geschichte näherzubringen.

Zunächst galt es, den von der Stadtgemeinde zur Verfügung gestellten Container so herzurichten, dass er als Lager für das inzwischen angesammelte Material wie Werkzeuge, Baumaterial, Kabel, Rasenmäher etc. dienen konnte. Auch ein Kühlschrank konnte dank der am Dach der Italienischen Kapelle installierten Photovoltaik-Anlage angeschlossen werden.
Darüber hinaus war diesmal die ansehnliche Wiederherstellung des Eingangs auf der Westseite und der Einfahrt auf der Nordseite Ziel des Arbeitseinsatzes. Ein Bagger der benachbarten Baufirma HP-Invest unterstützte wirksam.

Daneben wurden weite Flächen vornehmlich vor der Italienischen Kapelle gemäht, da alljährlich durch die Pfarrgemeinde Buna-Blagaj zu Allerseelen dort eine Totengedenken stattfindet. Èva Kovácsné aus Ungarn, die wiederum mit Ihrem Mann Joschi das Team verstärkte, erneuerte in akribischer Arbeit die Schriften auf diversen Grabsteinen.


Spenden zur Unterstützung des Projekts bitte auf das Konto des ÖSK bei der Raiffeisenlandesbank Steiermark – IBAN AT41 3800 0001 0562 5819; Verwendungszweck „Mostar“
LGF Wolfgang Wildberger