ÖSTERREICHISCHES SCHWARZES KREUZ -
KRIEGSGRÄBERFÜRSORGE

VERSÖHNUNG ÜBER DEN GRÄBERN

„Verschlussakte Kriegsgefangene Russland “ – was der Historiker Stefan Karner in Moskaus Archiven fand

Rund 135.000 Österreicher sind im Zuge des Zweiten Weltkrieges in sowjetische Kriegsgefangenschaft geraten, Tausende sind dort gestorben, bei manchen verlor sich jede Spur – sie galten über Jahrzehnte als vermisst.

Vor 35 Jahren wurde Stefan Karner, Gründer des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung, in Moskau als erstem Historiker aus dem Westen Zugang zu den Millionen geheimen Kriegsgefangenen-Akten des NKWD gewährt. Das Schicksal Tausender aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Luxemburg konnte dadurch geklärt werden.

Die Hintergründe dieser Forschungs-Sensation hat nun Prof. Karner in seinem Buch „Verschlussakte Kriegsgefangene Russland – Als Erster in den Archiven“ ungeschminkt, offen und direkt beschrieben – es ist eine Zeitreise zurück in jene Jahre, als in Moskau möglich wurde, was heute wieder undenkbar erscheint.

Präsentationstermine

Hier die Präsentationstermine des Buches von Stefan Karner, „Verschlussakte Kriegsgefangene Russland – Als Erster in den Archiven“ (Leykam 2026, 381 Seiten, zahlr. Fotos und Abb., 42 Euro):

06.11., 09.00 Uhr: Innsbruck, Pädagogische Hochschule, Kärntner Straße 76 (Eingang über die Eugen-Kaserne)
07.11., 16.00 Uhr: Radkersburg, Hotel Fontana
12.11., 18.00 Uhr: Wien, Österr. Integrationsfonds, Vordere Zollamtsstraße 3
19.11., 17.00 Uhr: Radkersburg, Altstadt-Haus
24.11., 18.30 Uhr: St. Pölten, Haus der Geschichte

2027
13.1.2027, 19.00 Uhr: Obdach, Veranstaltungszentrum
14.1.2027, 18.00 Uhr: Bad Ischl, Sparkasse, Festsaal
11.2.2027, 18.00 Uhr: Wien, Haus der Heimat
19.2.2027, 19.00 Uhr: Stift St. Lambrecht

Interessierte sind herzlich willkommen.